{"id":998,"date":"2020-02-18T10:58:58","date_gmt":"2020-02-18T09:58:58","guid":{"rendered":"https:\/\/universal-polythex.vdevs.eu\/?post_type=news&#038;p=998"},"modified":"2025-08-21T11:00:00","modified_gmt":"2025-08-21T09:00:00","slug":"kunststoff-ist-mehr-als-die-plastiktute-12","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/universal-polythex.vdevs.eu\/de\/news\/kunststoff-ist-mehr-als-die-plastiktute-12\/","title":{"rendered":"Kunststoff ist mehr als die Plastikt\u00fcte"},"content":{"rendered":"<p>Kunststoff ist mehr als die Plastikt&uuml;te &#8211;&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.aachener-zeitung.de\/lokales\/geilenkirchen\/kunststoff-ist-mehr-als-die-plastiktuete_aid-48626845\">https:\/\/www.aachener-zeitung.de\/lokales\/geilenkirchen\/kunststoff-ist-mehr-als-die-plastiktuete_aid-48626845<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&Uuml;BACH-PALENBERG &#8211; Wirtschaftlicher&nbsp;Erfolg und umweltbewusstes&nbsp;Handeln &ndash; passt das zusammen? Ja,meint unter anderem das Bundesministerium&nbsp;f&uuml;r Bildung und Forschung&nbsp;und propagiert deshalb den&nbsp;Wandel hin zu einer &bdquo;Green Economy&ldquo;.&nbsp;Green Economy verbindet&nbsp;&Ouml;kologie und &Ouml;konomie mit dem&nbsp;Ziel einer nachhaltigen Wirtschaft,&nbsp;die nat&uuml;rliche Ressourcen schont&nbsp;und dieUmwelt weniger belastet. So&nbsp;sollen etwa ver&auml;nderte, nachhaltige&nbsp;Produktions- und Konsumweisen&nbsp;entwickelt werden, &bdquo;um weltweit&nbsp;und insbesondere f&uuml;r kommende&nbsp;Generationen Wohlstand und eine&nbsp;hohe Lebensqualit&auml;t zu sichern&ldquo;,&nbsp;hei&szlig;t es auf der Homepage des Ministeriums.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Plastik in aller Munde<\/p>\n<p>\nEinen Beitrag zur umweltschonenden&nbsp;Produktion leistet auch das&nbsp;&Uuml;bach-Palenberger Unternehmen&nbsp;Polythex &ndash; ausgerechnet ein Hersteller&nbsp;von Kunststoff. Ist das einWiderspruch?&nbsp;&bdquo;Nein&ldquo;, sagt Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer&nbsp;Stefan Nickolai. &bdquo;Plastik und&nbsp;seine negativen Auswirkungen auf&nbsp;die Umwelt sind derzeit in aller&nbsp;Munde. Das Produkt kommt &uuml;berall&nbsp;schlecht weg. Aber Kunststoff ist&nbsp;mehr als nur die Plastikt&uuml;te. Kunststoff&nbsp;rettet Leben, denken Sie nur&nbsp;an Produkte im medizinischen Bereich,&nbsp;zu denen es keine Alternative&nbsp;gibt.&ldquo; .<\/p>\n<p>Nunstellt die Firma Polythex nicht&nbsp;nur Kunststoff her, aus dem sp&auml;ter&nbsp;Kan&uuml;len oder Spritzen entstehen. Polythex-Kunststoff findet sich in&nbsp;vielen Bereichen wieder, angefangen&nbsp;bei Stra&szlig;enschildern &uuml;ber Werbe- und&nbsp;Pr&auml;sentationsm&ouml;bel&nbsp;namhafter Produkte, den Sanit&auml;rbereich&nbsp;und bis hin zur Automobilindustrie.<\/p>\n<p>Die Au&szlig;enkarosserie des&nbsp;Streetscooters wird aus Kunststoff&nbsp;der Firma Polythex gefertigt, ebenso&nbsp;wie Teile des neuen e.GO. &bdquo;Obwohl&nbsp;wir Kunststoff produzieren,versuchen wir unseren Beitrag f&uuml;r&nbsp;die Umwelt zu leisten. Zum einen&nbsp;produzieren wir auch bio-basierte&nbsp;Kunststoffe, zum anderen &ndash; und&nbsp;das ist der bedeutendere Part &ndash; setzen&nbsp;wir auf die Wiederverwertung&nbsp;der anfallenden Produktionsabf&auml;lle&nbsp;und Verschnittreste. Zudemholen&nbsp;wir &uuml;ber 25 Prozent der Kunststoffe, die wir an unsere Kunden ausliefern,&nbsp;wieder zur&uuml;ck.&nbsp; Diese Reste&nbsp;aus der Weiterverarbeitung gehen&nbsp;bei uns wieder in den Produktionskreislauf.&nbsp;Welche andere Industrie&nbsp;kann behaupten, dass sie eine so hohe Prozentzahl&nbsp;ihrer&nbsp;Produkte&nbsp;wieder zur&uuml;ckf&uuml;hrt?&ldquo;&nbsp;<\/p>\n<p>Polythex stellt Kunststoff&nbsp;in Form von Platten und Folien her.&nbsp;Dazu wird feines Kunststoffgranulat&nbsp;angeliefert, das in &Uuml;bach-Palenberg&nbsp;eingeschmolzen und mit weiteren&nbsp;Zusatzstoffen versehen zu Platten in&nbsp;verschiedenen Gr&ouml;&szlig;en, Dicken und&nbsp;Farben weiterverarbeitet wird. Anfallende&nbsp;Reste werden vor Ort direkt&nbsp;klein gemahlen und wieder verarbeitet.&nbsp;&bdquo;Es f&auml;llt also gar kein Abfall&nbsp;an&ldquo;, erkl&auml;rt Stefan Nickolai. &bdquo;Und&nbsp;die bei der Produktion entstehende&nbsp;Hitze nutzen wir, um unsere B&uuml;ror&auml;ume&nbsp;zu heizen.&ldquo;&nbsp;Neben den eigenen Abf&auml;llen kauft&nbsp;Polythex auch die Produktionsreste&nbsp;zur&uuml;ck, die bei den Kunden anfallen.&nbsp;Im Innenhof des Betriebs t&uuml;rmen&nbsp;sich hohe Paletten mit Verschnittresten&nbsp;oder bereits klein gemahlenem&nbsp;Kunststoff. &bdquo;Diese Reste werden&nbsp;bei uns auf zwei verschiedene&nbsp;Arten wiederverwendet. Entweder,&nbsp;sie werden f&uuml;r die Produktion von&nbsp;Platten genutzt, aus denen sp&auml;ter&nbsp;Dinge entstehen, wo die Optik&nbsp;nicht so wichtig ist, zum Beispiel&nbsp;schwarze unststoffblumenk&uuml;bel&nbsp;oder &auml;hnliches, oder wir machen&nbsp;daraus Platten, die im Inneren aus&nbsp;recyceltem Kunststoff bestehen und&nbsp;eine Oberfl&auml;che aus neuwertigem&nbsp;Material haben.<\/p>\n<p>&nbsp;Produkte aus recyceltem Kunststoff&nbsp;seien in den vergangenen Jahren&nbsp;bei den Kunden immer beliebter&nbsp;geworden, sagt Nickolai. Das&nbsp;liege daran, dass sich jeder&nbsp;gegen&uuml;ber dem anderen&nbsp;profilieren m&ouml;chte. &bdquo;Ein wichtiges&nbsp;Unterscheidungsmerkmal&nbsp;ist, wie&nbsp;gr&uuml;n sich ein Unternehmen&nbsp;pr&auml;sentiert.&ldquo;&nbsp; Der&nbsp;Kunde nehme heute&nbsp;wahr, welches&nbsp;Produkt umweltschonender&nbsp;hergestellt werde. aufentscheidungen&nbsp;w&uuml;rden heute nicht&nbsp;zuletzt danach getroffen, welches&nbsp;Produkt seine Ressourcen nachhaltiger&nbsp;einsetze, manchmal sogar&nbsp;unabh&auml;ngig vom Preis. &bdquo;Der Markt&nbsp;hat sich in diesem Punkt stark ver&auml;ndert.<\/p>\n<p>Wurden Produkte aus Recyclingmaterial&nbsp;vor 20 Jahren noch&nbsp;als minderwertiger angesehen und&nbsp;entsprechend billiger verkauft, sind&nbsp;die Kunden heute sogar bereit, mehr&nbsp;daf&uuml;r zu bezahlen.&ldquo; Es lasse sich also&nbsp;auch durchaus gutes Geld mit den&nbsp;Produkten verdienen, r&auml;umt Nickolai&nbsp;ein, der seine Kunststoffplatten&nbsp;entsprechend vermarktet: &bdquo;Im Moment&nbsp;haben wir einen Anteil von rund 36 Prozent Kunststoff aus Recyclingmaterial,&nbsp;Tendenz steigend.&ldquo;&nbsp;Der Markt werde immer empf&auml;nglicher,&nbsp;und an Kunststoff kommt&nbsp;man heute einfach nicht mehr vorbei.<\/p>\n<p>&nbsp;Darum ist die Frage: Wie gehe&nbsp;ich am nachhaltigsten damit um?&ldquo;&nbsp;Neben den konventionellen, erd&ouml;lbasierten&nbsp;Produkten produziert&nbsp;Polythex auch Kunststoff aus biologischen&nbsp;Rohstoffen. Es werden&nbsp;Mais- oder kartoffelst&auml;rke verwendetund sogenanntes Elefantengras&nbsp;eingesetzt. &bdquo;Aber die Produktionskosten&nbsp;sind h&ouml;her, und die Ressourcen&nbsp;sind begrenzt&ldquo;, sagt Nickolai.&nbsp;Um das Bioplastik auf seinen Maschinen&nbsp;produzieren zu k&ouml;nnen&nbsp;habe er in den vergangenen f&uuml;nf&nbsp;Jahren rund 500.000 Euro investiert.&nbsp;Der Anteil an bio-basiertem Kunststoff&nbsp;liege in seinem Unternehmen&nbsp;aber nur bei rund zehn Prozent.<\/p>\n<p>&bdquo;In diesem Bereich herrscht eine&nbsp;wahre Hysterie, die sich meiner Meinung&nbsp;nach wieder beruhigen wird.&nbsp;Es finden sich nur wenige Kunden,&nbsp;die den extrem h&ouml;heren Preis in&nbsp;Kauf nehmen.&ldquo; u&szlig;erdem bedeute&nbsp;&sbquo;bio-basiert&rsquo; nicht, dass die Produkte&nbsp;nach drei Wochen auf der gr&uuml;nen Wiese&nbsp;komplett verschwunden&nbsp;seien. Insgesamt sei der Markt&nbsp;stark verunsichert. &bdquo;Jeder versucht,&nbsp;den entscheidenden&nbsp;Schritt als erster zu tun.&ldquo;&nbsp;<\/p>\n<p>Stefan Nickolai&nbsp;ist&nbsp;der&nbsp;Meinung,&nbsp;dass die&nbsp;Zukunft der&nbsp;Kunststoffproduktion&nbsp;deshalb weniger&nbsp;bei den Bioprodukten als&nbsp;mehr im Recycling liegt. &bdquo;Ein&nbsp;geschlossenes System bringt der&nbsp;Umwelt mehr. Verzichten k&ouml;nnen&nbsp;wir auf Kunststoff nicht. Aber wir&nbsp;m&uuml;ssen uns unserer Verantwortung&nbsp;bewusst sein und die Ressourcen&nbsp;schonen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"featured_media":999,"parent":0,"menu_order":0,"template":"","class_list":["post-998","news","type-news","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/universal-polythex.vdevs.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news\/998","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/universal-polythex.vdevs.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news"}],"about":[{"href":"https:\/\/universal-polythex.vdevs.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/news"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/universal-polythex.vdevs.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/999"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/universal-polythex.vdevs.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=998"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}